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Eier natürlich färben

Ostereier mit Naturfarben färben: Blau aus Rotkohl, Gelb aus Kurkuma, Rotbraun aus Zwiebelschalen. Mit Blätter-Abdrucken und Tipps für intensive Farben.

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Schwierigkeit Einfach 👌
Bastelzeit 1-2 Stunden
Unordnung Normal 👍

Video-Anleitung

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Was du brauchst

📦 Materialien

  • Eier (weiß oder braun)
  • Rotkohl (eine Handvoll)
  • Kurkuma-Pulver (3 TL)
  • Rote Zwiebelschalen (eine Handvoll)
  • Wasser (je 500ml pro Farbe)
  • Essig (2 EL pro Farbe)
  • Salz

🔧 Werkzeuge

  • Kochtöpfe (ältere empfohlen)
  • Sieb
  • Hohe Gläser (z.B. Gurkengläser)
  • Löffel
  • Küchenpapier

Optional

  • Currypulver (als Alternative zu Kurkuma)
  • Blätter, Gräser oder Blumen (für Abdrucke)
  • Alter Nylonstrumpf (für Blätter-Technik)
  • Zitronensaft (zum Verzieren)
  • Speiseöl (für Glanz)

Eierfärben gehört zu Ostern einfach dazu! Mit Naturfarben aus Rotkohl, Kurkuma und Zwiebelschalen zauberst du wunderschöne Ostereier in Blau, Gelb, Rotbraun und sogar Grün. Das Tolle: Du kannst dabei nichts falsch machen, und jedes Ei wird ein Unikat.

Anleitung

Schritt 1: Die Farbsude vorbereiten

Für jede Farbe brauchst du einen halben Liter Wasser und einen Topf. Nimm am besten ältere Töpfe, da Farbrückstände bleiben können (mit Backpulver und Schrubben bekommst du sie aber wieder sauber).

Für Blau: Schneide den Rotkohl klein und gib etwa eine Handvoll in den Topf mit Wasser.

Für Gelb: Gib drei Teelöffel Kurkuma-Pulver zum Wasser. Alternativ kannst du auch zwei Esslöffel Currypulver verwenden – das Ergebnis wird dann etwas weniger intensiv.

Für Rotbraun: Nimm eine Handvoll rote Zwiebelschalen und gib sie ins Wasser. Mit gelben Zwiebelschalen wird das Ergebnis weniger rötlich.

Lass jeden Sud für 30 Minuten köcheln.

Schritt 2: Die Sude abseihen

Nach 30 Minuten gießt du jeden Sud durch ein Sieb in hohe Gläser. Alte Gurkengläser eignen sich perfekt dafür. Lass die Sude abkühlen.

Tipp: Den gekochten Rotkohl musst du nicht wegwerfen! Einfach noch etwas klein schneiden, würzen und zum Beispiel unter Pasta mischen.

Schritt 3: Die Eier kochen

Koche die Eier separat in klarem Wasser mit etwas Salz und Essig für 10 Minuten hart. So kannst du später besser steuern, wie intensiv die Färbung wird.

Wichtig: Die Eier nach dem Kochen nicht abschrecken – das würde die Haltbarkeit verringern!

Du kannst sowohl weiße als auch braune Eier verwenden. Das Ergebnis fällt je nach Eifarbe unterschiedlich aus.

Schritt 4: Die Farbbäder vorbereiten

Gib zu jedem abgekühlten Sud zwei Esslöffel Essig. Das hilft den Eiern, die Farbe besser aufzunehmen, und die Färbung wird intensiver.

Tipp: Stempel-Aufdrucke auf den Eiern kannst du vorher mit etwas Essig auf Küchenpapier entfernen.

Schritt 5: Die Eier färben

Lege die gekochten Eier vorsichtig mit einem Löffel in die Farbbäder. Achte darauf, dass sie rundherum bedeckt sind. Von Zeit zu Zeit umrühren, damit die Farbe gleichmäßig wird.

Für Pastelltöne: 15-30 Minuten reichen aus.

Für intensive Farben: Lass die Eier mehrere Stunden oder sogar über Nacht im Farbbad.

Schritt 6: Blätter-Abdrucke gestalten (optional)

Für kunstvolle Abdrucke legst du Blätter, Gräser oder kleine Blumen möglichst glatt auf die gekochten Eier. Schneide einen alten Nylonstrumpf in Stücke, wickle das Ei darin ein und binde es fest ab. Diese präparierten Eier gibst du dann ins Farbbad.

Schritt 7: Grüne Eier färben

Da grüne Naturfarben schwer herzustellen sind, mischen wir einfach: Färbe die Eier zuerst etwa 90 Minuten im gelben Kurkuma-Sud, dann für etwa 30 Minuten im blauen Rotkohl-Sud. Gelb und Blau ergibt Grün!

Schritt 8: Finish und Verzierung

Nach dem Färben nimmst du die Eier heraus und trocknest sie vorsichtig mit Küchenpapier ab.

Muster aufmalen: Mit einem Wattestäbchen und etwas Zitronensaft oder Essig kannst du Muster auf die gefärbten Eier malen. Die Säure löst die Farbe wieder etwas ab.

Für schönen Glanz: Reibe die fertigen Eier zum Schluss mit etwas Speiseöl ein.

Haltbarkeit: Die gefärbten Eier kannst du problemlos zwei Wochen bei Zimmertemperatur lagern – perfekt fürs Osternest!

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