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Osterdeko selber machen aus Naturmaterialien

Osterdeko selber machen: Bastle wunderschöne Ostereier aus Gräsern und Hasendraht. Die geflochtenen Eier werden zu natürlichen Pflanzgefäßen für Frühblüher.

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Schwierigkeit Mittel ✌️
Bastelzeit 45-60 Minuten
Unordnung Normal 👍

Video-Anleitung

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Was du brauchst

📦 Materialien

  • Hasendraht (Kaninchendraht)
  • Dünner Bindedraht
  • Lange trockene Gräser (Ziergräser oder wilde Gräser)
  • Frühblüher (Hyazinthen, Ranunkeln, etc.)

🔧 Werkzeuge

Zange oder SeitenschneiderSchereÜbertopf oder Schüssel (als Form)

Optional

  • Bast (als Alternative zu Gräsern)
  • Moos (zum Dekorieren)

Diese wunderschönen Ostereier aus Naturmaterialien sind echte Hingucker! Aus Hasendraht und getrockneten Gräsern entstehen rustikale Pflanzgefäße in Eiform, die du mit Frühblühern bepflanzen kannst. Eine nachhaltige Osterdeko, die du aus Materialien aus dem Garten oder der Natur basteln kannst.

Anleitung

Schritt 1: Das Drahtgerüst formen

Schneide ein großes Stück Hasendraht ab – es muss groß genug sein, um deinen Übertopf oder deine Schüssel komplett einzuwickeln. Verwende dafür einen Seitenschneider oder eine alte Schere (der Draht ist nicht gut für die Klingen).

Lege den Draht über den umgedrehten Übertopf und biege ihn rundherum schön dicht an die Form. Für mehr Stabilität wickelst du eine zweite Lage Hasendraht darüber.

Schritt 2: Das Ei herauslösen

Schneide den Draht oben in der Mitte vorsichtig auf – aber nur ein kleines Loch, nicht komplett durchschneiden! Greife durch das Loch und ziehe den Übertopf heraus.

Vorsicht: Die aufgeschnittenen Drahtstellen sind sehr spitz! Arbeite langsam und trage am besten Handschuhe.

Schritt 3: Die Eierschalen-Zacken formen

Für den typischen Look eines aufgebrochenen Eis formst du jetzt Zacken aus dem aufgeschnittenen Draht. Drücke den Draht zu kleinen Spitzen zusammen und biege die überstehenden Enden nach innen um.

Schritt 4: Die Gräser vorbereiten

Weiche die trockenen Gräser für etwa 10 Minuten in warmem Wasser ein – so werden sie geschmeidig und brechen beim Flechten nicht.

Tipp: Du kannst Ziergräser aus dem Garten verwenden (die müssen im Frühjahr sowieso zurückgeschnitten werden), wilde Gräser von Waldrändern oder Wiesen, oder alternativ auch Bast.

Nimm etwa 4-5 Grashalme und binde sie mit dünnem Bindedraht am Ende zusammen.

Schritt 5: Das Ei mit Gras umflechten

Jetzt wird geflochten! Führe das Grasbündel abwechselnd unter und über den Draht – wie beim Korbflechten. Stecke das Ende fest.

Arbeite kreuz und quer weiter, bis das gesamte Drahtgerüst mit Gras bedeckt ist. Vergiss dabei die Zackenkante oben nicht – lege das Gras beim Flechten auch um die Kante herum.

Tipp: Je mehr Gras du einarbeitest, desto weniger Draht ist sichtbar. Zum Schluss flechtest du nicht mehr nur durch den Draht, sondern auch durch die entstandenen Grasschlaufen.

Schritt 6: Bepflanzen und dekorieren

Schneide überstehende Grasenden ab. Jetzt kannst du dein Osterei mit Frühblühern bepflanzen – Hyazinthen, Ranunkeln oder Primeln sehen besonders hübsch aus.

Tipp: Für größere Ostereier verwendest du einfach einen größeren Übertopf oder eine Schüssel als Form. Mehrere Eier in verschiedenen Größen ergeben ein tolles Arrangement!

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